Reifentest Mitas C-19 gelb

Test des Mitas C19 Reifen mit der Yamaha Ténéré 700

Für die etwas gröberen Offroad-Strecken geht nichts über einen Stollenreifen. Zum testen was für Reichweiten und wie sich die Ténéré mit solch einem Reifen fährt habe ich den Mitas montiert in den Dimensionen 90/100-21″

Schön sieht er aus, er verleiht dem Bike ein schönes Bild das perfekt zum Bike harmoniert. Nach ein paar Kilometer auf der Strasse, vor allem im trockenen, ganz entspannt, merkt man das die Ténéré etwas unruhiger wird. (Felge wurde nicht ausgewuchtet)

Rollen / Geräusche

Die Stollen übertragen etwas unruhe im Geradeauslauf, es hält sich aber wirklich im Rahmen. Bei der Geräuschkulisse jedoch ist der Reifen einiges lauter. Auch wenn kein Hummen oder anderes störendes Geräusch vorhanden ist, hört man die Stollen. Auf der Autobahn waren 120 (GPS)Km/h drin, aber es fehlte an Spurstabilität. Crousing war ideal bei 110 Tacho Km/h.

Kurvenverhalten

In den Kurven war es anfangs schwer schnellere enge Kurven zu fahren; das Verhalten des Motorades war: “ich will aufrecht fahren”. Dieses Verhalten hat sich mit der Zeit etwas gelegt und der Reifen erlaubte doch einiges an Schräglage (auch wenn ich nie ans Limit gegangen bin) Für eine schöne Passstrasse, egal wie eng die Kurven sind, passt der Reifen je länger je besser. Im Nassen habe ich erst richtig in Italien Kurven fahren können.. und da hat mich der Mitas sehr überrascht.. positiv.

Bremsverhalten

Das Bremsen war Anfangs eine Herausforderung. Gefühlt musste man etwa 20-30% mehr Bremskraft aufbringen für die gleiche Bremsung.. Trotz schlechtere Bremsleistung war auf allen Fahrten / Reisen die Leistung aber immer genügend. Je mehr der Reifen abgenutzt wurde umso besser wurde das Bremsverhalten, Bremsleistung und Kurvenbremsverhalten.

Wie viele Kilometer?

Der Reifen wurde montiert mit 5826 Km. Danach ein paar Hundert Kilometer einfahren, ruhig und absolut ohne Druck. Erst bei der Reise an den Gardasee mit dem Ténéré Owners Club wurden die Reifen schon ziemlich gefordert.. Nach Zählerstand 8376 km und 2550Km sahen die Reifen so aus:

Fazit:

Der Mitas ist ein Stollen Off-Road Reifen mit FIM Kennung und Strassenzulassung. Für den Einsatz wie ich ihn benutzt habe (auch wenn ein wenig Off-Road /Schotter dabei war) natürlich nicht dafür entwickelt. Die Resultate sind aber erstaunlich, viel besser wie ich erwartet habe, vor allem das Kurvenverhalten nach dem Einfahren, Nässeverhalten in allen Lagen für einen Stollenreifen sehr gut. Für lange Strassen, Pässe und nur Asphalt nicht gedacht, aber er kann es, und das auch noch gut. (Verhalten ist klar anders und man darf nicht denken er kann wie der Originalreifen gefahren werden) Wer also einen echten 50/50 Reifen will (auch wenn er eigntlich 100% Off-Road ist) kann sich den Mitas montieren, denn wenn es dann ins Gelände geht, und dann noch vielleicht nass/matschig ist, werden alle nicht so guten Punkte total vergessen! OK, 2550 Km sind wenig, aber diese Zahl hätte einiges höher werden können wenn die Pässe und Serpentinen nicht “sportlich” gefahren worden wären. Ich erlaube mir zu glauben das etwa 4500-5000 Km im “Reisemodus” realisierbar sind.

Persönliche Notiz:

  • Schade das der Reifen eine Rotationsvorgabe hat, sonst hätte man den Reifen drehen können und nochmals etwa 2-3000 Km fahren.. Liebe Mitas, solltet Ihr diesen Bericht lesen.. das wäre wirklich schön!
  • Daumen Hoch! Ich werde noch andere Modelle ausprobieren..

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Kettenkit 520

Fussrasten für Yamaha Ténéré 700 aus Titan von Raptor Titanium

Fussrasten für Yamaha Ténéré 700 von Raptor Titanium

Ich habe mich schon vor langem entschieden andere Fussrasten zu montieren, vorzugsweise aus Titan. Mit den Edge Raptor Titanium habe ich eine der besten Fussrasten auf dem Markt gefunden. Ich bin äusserst gespannt und aufgeregt!

Die Fussrasten wurden geliefert, in einem schönen Karton und sehr gut verpackt. Das Produkt ist wirklich super schön. und sehr leicht…

Das Gewicht: pro Fussraste 123 Gr weniger

Die Montage war absolut einfach. Sie passen eigentlich ziemlich genau, haben aber ein paar kleine Unstimmigkeiten:

Die Verarbeitung ist der Wahnsinn.. absolut Top Ware. Die Farbe des Titans ist an den Schweissnähten durch die Hitze etwas verfärbt und gibt ihnen eine superschöne Note.

Danke an Raptor Titanium für das Engagement und viele Mails um so gut wie möglich sicher zu stellen dass die Raptor Titanium Edge passen! Was die kleinen Unpassgenauigkeiten angeht, wird jetzt abgeklärt ob diese für die Yamaha Ténéré 700 aufgenommen werden und angepasst werden. Ich werde den Versuch machen diese so zu erhalten das die Fussrasten mit dem Siegel “Fits 100%” bestellt werden kann!

Wenn jemand Interesse hat diese Fussrasten zu kaufen, egal ob Modell Edge oder Apex (kommt neu in ein paar Wochen) werde ich die Passgenauigkeit mit Raptor Titanuim organisieren oder selber anbieten.

Kettenkit 520

Ich habe mich entschieden ein Kettenkit mit 520er Gliederung zu montieren. Gründe sind..

Ich habe mich entschieden ein Kettenkit mit 520er Gliederung zu montieren. Gründe sind einerseits Gewicht, anderseits; unterwegs an Rennen haben alle im Enduro Bereich diese Grösse. Somit ist es einfacher bei einem Problem an Teile zu kommen.

Der Kettenkit von Renthal ist von der Serie “Superlight” und hat der Vorteil leichter zu sein und weniger Rotierende Masse am Hinterrad zu generieren. Das Produkt ist besser als das Original und leichter:

Das Kettenrad hat ist 443 Gr. leichter. Der Kleber von Renthal muss jedoch entfernt werden um das Blatt montieren zu können.

Die Originalkette hat 120 Glieder. Mit dem 16er Ritzel brachte ich ein Glied mehr.. 121. Also habe ich ein Glied hinzugefügt zur Renthalkette und bestelle eine VX2 D.I.D. mit 122 nach. Der Gewichtsunterschied ist interessanterweise minim. (nur 190Gr weniger)

Insgesamt bin ich nach einer kleinen Tour heute sehr zufrieden. Nicht das ich etwas einen wirklich Wahrnehmbaren Unterschied bemerkt habe, aber irgend etwas hat sich leicht anders (besser) angefühlt.

Die Kette habe ich mit einem Klip-Schloss befestigt, nicht genietet, dies um später schneller einen Rückbau machen zu können sollte es mal anstehen.

Eine Sache möchte ich aber noch mitteilen… bei der Demontage des Ritzels ist es mir zum ersten mal passiert eine Mutter nicht lösen zu können. Gem. Handbuch sollten es 95 Nm sein.. unter keinen Umständen war diese mit nur 95 Nm angezogen… eher 195.. Mit einem Nachbarn von 80 Kg auf der Bremse, Mortorrad am Boden und 2.er Gang, von Hand mit einem verlängertem Schlüssel mit 65cm Stiel unmöglich :o( Es ging nur in der Profi Werkstatt mit dem Schlagbohrer.. also, wer es selber machen will.. RIESEN Verlängerung vorher organisieren!

Vor- und Nachteile

Ein Vorteil ist wenn man unterwegs ist mit Gruppen mit Hardenduros. Diese fahren alle 520er Ketten, geht sie kaputt, können die anderen Fahrer meistens aushelfen.

Der Zweite Vorteil; das Gewicht ist etwas kleiner und hat weniger bewegte Masse was zu einem leicht besseren Handling führt

Nachteil: Die Geräuschkulisse ist höher. Die von Yamaha montierten Räder sind so gebaut das sie leise sind, die Renthal Kettenräder einiges weniger. Man hört die Kette sobald man in ein Tunnel, an einer Wand oder an einem Auto vorbeifährt.

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Test Griffe

Verzurröse anstelle von Sozius- Fussrasten

Verzurrösen anstelle von Sozius Fussrasten

Ich habe für meine Yamaha Ténéré 700 die hinteren Fussrasten demontiert, einerseits wegen dem Gewicht und anderseits weil ich immer Solo fahre. Ich denke das es auch anderen so geht. Die Überlegung war an den Fussrastenbefestigung jedoch eine Art Ösenhalterung anzubringen um Soft Gepäck anbringen zu können.. hier ist meine Lösung:

Die Halterung erlaubt es Gepäck zu verzurren. Diese relativ einfache Halterung habe ich in Handarbeit gemacht (letztes Bild noch ohne Lackierung) und dachte das es vielleicht andere ebenfalls interessiert. Deshalb habe ich ein paar mehr gemacht..

In der Wahl (meine Wahl viel auf Alu) habe ich verschiedene Grundmaterialien verwendet und getestet. Rostfreier Stahl und Alu. Gie Gewichte unterscheiden sich kaum.. von 20 Gr. auf 41 (+- 1 Gr.). Das lässt sich sehen!

Die Version in Alu ca. 20 Gr. mit den Unterlagsscheiben in Rostfreiem Stahl
Die Version in Stahl ca. 41 Gr. mit den Unterlagsscheiben in Rostfreiem Stahl

Da ich ein paar mehr gemacht habe im Rahmen von Tests, können nun die Verzurrösen bei mir bestellt werden. Wer Interesse hat kann sich gerne per Kontaktformular melden. Zahlungsmöglich per TWINT, Paypal oder Banküberweisung. Die Preise sind inkl. Versand!

Version Alu: 35.-

Version rostfreiem Stahl: 40.-

ich möchte noch sagen, die Teile wurden per Handarbeit hergestellt, es gibt also ein wenig Tolleranzen und Ungenauigkeiten.. werde aber bei Insteresse von Interessenten (je nach Anzahl) diese Herstellen lassen aus Premium Material mit obersten Qualitätsansprüchen.. in rostfreiem Stahl und in Flugzeug- Aluminium. Die Preise werden sich wahrscheinlich halten, egal ob per Hand hergestellt oder Qualitäts- Massenware.. Ich würde bei Bedarf in Vietnam oder Taiwan herstellen lassen. (Keine China Ware)

Weitere Links:

Titan Fussrasten von Raptor

Mein Umbau

Luftfilter aus Australien

Flaschenhalterung für Yamaha Ténéré 700

Ich bin in den letzten Zeit ein paar kleine Touren gefahren. Um nicht in Geschäfte gehen zu müssen, und um Kontakt zu anderen zu meiden wegen dem COVID-19, habe ich mich entschlossen eine Halterung anzubringen um einerseits Kaffee und oder Wasser mitnehmen zu können. Auf längeren Reisen ist dies eventuell auch praktisch um etwas Reserve dabei zu haben. Im Rucksack ist dies immer unpraktisch.

Daher die Idee einen Flaschenhalter an der Ténéré 700 direkt anzubringen..

Ich habe nun diese Einrichtung bei ein paar Fahrten zur Arbeit und zurück getestet .. da ich halt nur manchmal HomeOffice mache.. Die Einrichtung hält gut, vibriert nicht und ist mit einer Zusatzsicherung versehen.

Es werden nun einige andere Halterungen getestet um Flaschen wie die 360° Thermos und normale Bidons oder Sportflaschen anbringen zu können. (Um mehrere Grössen abdecken zu können)

Bitte meldet Euch wenn Ihr an solch einer Idee interessiert sind! Wenn es Anfragen hat werde ich einen fertigen Kit ausarbeiten in hoher Qualität und diesen hier dann anbieten !

SA 2. Mai:

Ich habe nun ein ein anderen Flaschenhater gefunden von Zefal der nur 26 Gr. wiegt und mit Glasfaser hergestellt wird. Nach der Montage sieht es nun so aus.. inkl. Sicherung durch einen ROK Strap! Die Sicherung braucht es eigentlich nicht da es auch mit 700ml Wasser / Kaffee auf der Strasse gut gehalten hat. Für die Off Road Touren weiss ich es aber noch nicht.. Hoffentlich kann ich bald einen Test im Gelände machen um zu schauen ob es auch im Gelände hält..

Dank der Gummierung, die in der mitte zwischen den 2 Armen eine flexible Verbindung aufbaut, hält die Halterung Bombenfest und rutscht nicht.

Von hinten
Rechte Seite
Zefal Flaschenhalter mit 2 Schrauben und Sicherung

Weitere Links

Mein Umbau

Acerbis Handguards

Verzurröse anstelle von Sozius- Fussrasten

Handguards Acerbis X-Factor

Yamaha Ténéré 700 Acerbis X-Factor Handguards, der Umbau geht voran..

Die Original Handguards von Yamaha auf der Ténéré 700 sind einfache aus Plastik gebaute und günstige Handprotektoren. Bei meinen Stürzen haben die sich verstellt und stark gebogen. Deshalb habe ich mich für ein paar neue entschieden und diese nun montiert..

Ich habe mich für die Acerbis X-Factor in schwarz-weiss entschieden. Diese haben eine Übergrösse und sind sehr stabil, und passen irgendwie gut zum Design. Die Acerbis kosten offiziell CHF 169.- was nicht ganz günstig ist, aber nach der Montage kann ich sagen, sie sind es Wert.

Das Gewicht der Original Handguards belauft sich auf 413 Gramms pro Seite. Die Acerbis sind 597 Gramms, also ein total von 368 Gramms mehr.. Schade.

Die Montage war ziemlich einfach, es müssen aber die Griffe etwas nach innen versetzt werden. Rechts sehr wichtig da der Gas-Griff sonst blockiert. Die Bügel sind aber etwas Eng.. so müssen die Armaturen auch ein wenig versetzt werden… das war ein wenig entäuschend.. aber das Resultat gefällt: (Später kommen ja etwas schmalere Hebel was das Problem löst..)

Mein Umbau

Acerbis Handguards Unser Preis 149.- & Versand

Tests mit Griffen

Reifen Mitas

Tests mit Griffe

Diverse Griffe für die Yamaha Tenere 700 im Test, Montage, Fahrtentest, vor- und Nachteile

Zu Testzwecken auf der neuen Yamaha Ténéré 700 hatte ich mir letztes Jahr diverse Griffe gekauft. In der Einkaufsliste standen:

  • Renthal Kevlar Grips
  • Progrip Rally Schaumstoff
  • Progrip Rally Gummi
  • ODI

Nach der Montage der Renthal Griffe, welche wirklich eine Immense Verbesserung brachte in Sachen Vibrationen aber vor allem in Sachen GRIP habe ich nun nach etwa 3000 Km entschieden die nächsten zu montieren..

Bilder und Beschriebe siehe die Seite “Mein Umbau

Testresultate:

Renthal Kevlar:

Die Renthal Kevlar sind wirklich sehr griffig.. wie in der Werbung gesagt wird, werden die Griffe mit der Benutzung immer besser.. Sie sind zwar etwas schmaler als die Originale und die Montage erfordert etwas Mehraufwand, sind aber jeden Cent wert.. Verbesserungen ebenfalls bei der Dämpfung von Vibrationen. Schade dass die “Gelbe” Farbe mit den Handschuhen und Dreck sich verfärben.. (Foto unten) Trotzdem ganz klar.. Kaufempfehlung für eine wirkliche Verbesserung.

ProGrip Rally (Schaum Variante)

Die ProGrip Rally Griffe sind sehr weich und sehen absolut fantastisch aus. Wer diese Griffe kauft braucht nicht sehr viel Aufwand diese zu montieren denn sie haben genau die gleiche länge wie die Original Griffe. Testphase läuft gerade.. Feedback folgt in Kürze !

Die Progrip Rally Griffe habe ich nun auf einer Tour von ca. 170 Km besser kennen gelernt, der relativ weiche Schaum und die in der mitte nach oben gewölbte Form hat es in sich. Extrem Griffig, egal mit welchen Handschuhen, und die sehr angenehme Dämpfung , sie sind der Hammer.. ich habe wirklich noch nie so eine Komfortable Handhaltung und Grip gehabt. Auch ohne Endgewichte kein einschlafen der Hände, sehr präzises Feedback und eine Leichtigkeit Halt zu behalten.. Ich werde wahrscheinlich diese behalten.. aber vorher werden noch die Rally Soft (Gummi) montieren und getestet…

ProGrip Rally Soft

Heute 22.04.2020 habe ich die ProGrip Rally Griffe Soft montiert.. sie sehen super aus und fühlen sich als erster Eindruck unglaublich Soft an. Sie sind etwa gleich Griffig wie die Renthal Kevlar, was mir wirklich sehr sehr gut gefällt. Ich hoffe das ich in den nächsten Tagen eine kleine Tour fahren kann um die Fahreigenschaften kennen zu lernen.. sobald ich eine Tour gemacht habe.. hier natürlich wie immer das Feedback.. (Ich denke ehrlich ganz bald:o)

Heute konnte ich eine kleine Tour von ca. 120 Km mit den Progrip Rally Soft fahren. Sie sind wirklich aussergewöhlich griffig. Vibrationen werden sehr gedämpft weitergegeben. Irgendwie aber wurde ich nicht wirklich warm mit den Griffen. Die Rally Griffe aus Schaum waren weicher wenn mann zugreift, aber nicht ganz so griffig, dafür angenehmer aus Sicht von Vibrationen und Feedback. Für den Alltag würde ich weiterhin die Renthal Kevlar brauchen, vor allem auf der Strasse, im Gelände, was ich heute vor allem auf Schotter gefahren bin, ist es zur Zeit immer noch schwierig zu sagen welche am besten sind. Alle haben seine Vorteile und Nachteile. Also werde ich die die 3 Varianten nochmals Probefahren auf der gleichen Tour um ein 1:1 Vergleich machen zu können. Auf bald!

Ich möchte aber noch ein kleines subjektives Feedback geben…

Renthal KevlarSehr direktes FeedbackGriffig bis sehr griffigVibrationen werden ein wenig weitergegebenWeich, aber nicht wirklich nachgiebig, sehr gutes Feedback, mein liebster Griff
ProGrip Rally SchaumWeiches aber Präzises FeedbackGriffig bis sehr griffigKaum Vibrationen spürbarSehr weich und nachgiebig, je nach Druck, leider ist die gewölbte Form für nicht ideal (kleine Hände)
ProGrip Rally SoftWeiches nicht sehr präzises FeedbackSehr griffigVibrationen nur leicht spürbarWeich und ein etwas Nachgiebig, aber zu wenig Feedback. Die Form zu gewölbt für mich wie der Rally Schaum.
Tests bei schönem Wetter ohne Schlamm

Endfazit:

Nach nun etwa 1000 Km fahren der Griffen bin ich zum Schluss gekommen; und das gilt natürlich nur für mich, dass die Renthal Kevlar für den Alltag und für Off-Roading am besten passen. Pro-Grip hat sehr gute Griffe, und je nach Handform auch wirklich Interessant. Wer grössere Hände hat (ich trage small – medium Handschuhe) sollte die Pro-Grip ebenfalls ausprobieren. Ich war 3 Tage unterwegs zum Gardasee und hatte die Renthal Griffe montiert. Sie haben mich absolut überzeugt, auch bei einem wahnsinns Unwetter waren sie griffig, haben ein super Feedback, sogar mit Stollenreifen (vorne Mitas E19) gegeben und die Hände wurden erst nach 11 Stunden etwas Müde.. was bei den anderen schon nach etwa 4 Stunden stattgefunden haben.

Yamaha Ténéré Testday!

Heute war es so weit! Der Yamaha YT7 Test Tag.. und ich war dort

Yamaha Schweiz hat mich informiert das auf Grund der enormen Anfrage in Europa für die neue Ténéré es eine Verspätung in Sachen Auslieferung in der Schweiz gibt.. voraussichtlich mitte August.. nun ja, der Test Tag hat nun die Vorfreude nur noch vermehrfacht :o)

Ich durfte also heute die neue T700 probefahren, und das auch noch gleich 2 mal in verschiedenen Versionen. Danke an dieser Stelle an die Person die nicht aufgetaucht ist. Die erste YT7 die ich probefuhr war die Variante mit tiefem Sitz und tieferlegungs- Kit. Die zweite war die normale Version die ich auch so bestellt habe. Folgend die Eindrücke allgemein und am Ende die Unterschiede die ich feststellen konnte:

Impressionen:

Ich wusste das die neue Ténéré eine gute Maschine sein wird, der enorme Aufwand der Yamaha betrieben hat um es die beste Ténéré zu machen die es je gab, haben sie in meinen Augen klar erreicht. Eine Ténéré ist nicht nur ein Spass Mobil sondern auch ein Gefährt auf das man sich verlassen kann, Reist und wo man sich wohl fühlt.

Sie ist erstaunlich gut ausbalanciert, ausgewogen und fun.. Die Sitzposition ist so gut wie perfekt und wenn man auf der Maschine steht, for allem für’s Off-Roaden, wirklich Perfekt!! Sie wurde, wie Yamaha angekündigt hat, als Strassen Enduro gebaut.. und ehrlich gesagt, die ergonomie ist dermassen perfekt dass ich zum Teil auch auf der Strasse stehend gefahren bin, einfach weil beide positionen so natürlich waren..

Die neue Ténéré hat genau genug Power, nicht zu wenig, und nicht zu viel. Auch wenn 10-20 PS mehr vielleicht noch schöner gewesen wären, ist es wirklich sehr ausgewogen. Auf der Strasse ist sie keine Rennmaschine, hat aber doch genug um anständig Spass zu haben, Überholmanöver sind ohne Problem in kürzester Zeit machbar, und, im Gelände (Schotter) ist sie ganz leicht Hecklastig, was für etwas geübtere Fahrer wirklich Spass macht. Das Heck ist auf losem Untegrund sehr kontrollierbar und das Drehmoment von 68 Nm ist im Gelände definitiv genug. Der Motor hat aus den unteren Drehzahlen, bis ganz nach oben, eine sehr lineare Kurve.. sehr ausgewogen und schon fast so gut wie perfekt!

Die Verarbeitung ist etwas schwierig zu beurteilen, den die zum Test zur Verfügung gestellten Maschinen sind schon in vielen anderen Ländern gefahren worden, (meine hatte über 6000 km drauf) und sie wurden definitv nicht geschont.. die Maschinen wurden stark benutzt, von Anfängern bis zu Profis.. und das hat man Ihnen angesehen. (Siehe Bilder) Für das was sie bereits durchgemacht haben bin ich aber postiv erstaunt, nichts, kein Teil hat virbriert und nichts war lose.. Daher sage ich mal, sie ist sehr robust.

Diese Ténéré hat schon einiges gesehen..

Der Fakt das die Yamaha keine elektronische helferchen hat, ausser das ausschaltbare ABS, ist in meinen Augen eine gute Sache. In keinem Moment, auch auf Schotter, oder auf der Strasse, hatte ich das Gefühl das ich irgend eine Ünterstützung benötigt hätte. Auch bei den nur sehr kurzen Möglichkeiten mit Druck auf losem Untergrund zu fahren war die Maschine überaus Beherschbar und gab ein sehr gutes Feedback in jeder Lage. Es ist für mich auch ein gutes Zeichen im Sinne der Zuverlässigkeit.. je weniger an Board, je weniger geht kaputt.

Die Rally Pack Version war ebenfalls vor Ort zum fahren.. (leider hatte es kein Platz mehr für eine 3. Fahrt..)

Zu den Unterschieden der 2 Varianten:

Die Ténéré mit Kürzungskit und tiefem Sattel hat ein paar markante Unterschiede in Sachen Fahrverhalten, lustigerweise Benzinverbrauch und Ergonomie. Hier was mir aufgefallen ist mit meinen 1.70m..

Der Benzinverbrauch der normalen Maschine (Habe 2 angeschaut) waren im Bereich 4.7-4.9 L/100. Die gesenkte Version bei 4.1L/100. Es kann natürlich auch sein dass die Personen die sie gefahren haben etwas lockerer unterwegs waren, aber der Unterschied ist beachtlich. Auch wenn es vielleicht nur Zufall ist glaube ich schon das es einen kleinen Unterschied machen kann.

Das Fahrverhalten der gesenkten Maschine war auf der Strasse ein wenig stabiler und ruhiger. Ich empfand sie als mehr Strassenorientiert wie Off-Road lastig. Interessanterweise empfand ich das Fahrwerk weicher auf der Strasse wie die Original. Das Ansprechverhalten vom Vorderrad war klar gedämpft respektive indirekter. Auf Schotter war sie sehr fahrbar aber etwas träger. Die Rückmeldung kommt später, dafür etwas schneller (Grenzbereich). Meine Meinung, würde ich vor allem Touren fahren, würde ich wahrscheinlich diese Version kaufen.

Zuletzt was mich als “Klein gewachsener Mensch” etwas irritiert hat.

Die Sitzposition auf der niedrigen Version hat 2 Aspekte die ich unschön fand.

In Sitzposition steht der Motor auf der Fussbremsenseite etwas nach aussen. Dieser war mir im Weg um sitzend die Hinterbremse zu tätigen (mit Off-Road Stiefel). Es ist mir mehrfach passiert das ich diese nicht tätigen konnte. Dies war nicht der Fall im stehen auf der Schotter Strecke! In der Normalen Version ist mir dies nie passiert.

Der Schalter für die Anzeige im Display ist zu weit entfernt um diesen mit kleinen Daumen tätigen zu können ohne den Gasgriff loszulassen.. etwas mühsam.. aber das ist mekern auf hohem Niveau..

Fazit

Sie ist in meinen Augen die beste Ténéré.. die Presse und Profis haben nicht übetrieben, das Produkt wurde nicht “Hoch geschaukelt” wie viele mir schon gesagt haben, sondern hält in meinen Augen was versprochen wurde.

Sie ist robust nach was ich sehen konnte, sehr ausgewogen, spielerisch, zuverlässiger wie andere weil wenig schnik schnak, und ernst zu nehmen.. vor allem Off-Road.

Ich bin nach dem Test Tag noch glücklicher eine gekauft zu haben und zu den ersten zählen zu dürfen die die neue Yamaha Ténéré mein eigen nennen dürfen in der Schweiz.

Danke an die Firma Hostettler Yamaha Schweiz, dem Ténéré Club für den Test Day und fotopower.ch für die Erlaubis die Fotos zu publizieren!

Erste Fahrtests der neuen Yamaha Ténéré 700!

Yamaha hat in Spanien, Tortosa (das ich selber auch kenne) die erste Probe- Fahrten für geladene Gäste, vor allem Testfahrer und Journalisten organisiert! Hier ein paar Youtube Videos dazu.. das Feedback ist sehr interessant!

Yamaha hat in Spanien Tortosa (das ich selber auch kenne) die ersten Probe- Fahrten für geladene Gäste, vor allem Testfahrer und Journalisten organisiert! Hier ein paar Youtube Videos dazu. Das Feedback ist sehr interessant!

Yamaha Schweiz

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Mein Umbau