Reifentest Mitas C-19 gelb

Test des Mitas C19 Reifen mit der Yamaha Ténéré 700

Für die etwas gröberen Offroad-Strecken geht nichts über einen Stollenreifen. Zum testen was für Reichweiten und wie sich die Ténéré mit solch einem Reifen fährt habe ich den Mitas montiert in den Dimensionen 90/100-21″

Schön sieht er aus, er verleiht dem Bike ein schönes Bild das perfekt zum Bike harmoniert. Nach ein paar Kilometer auf der Strasse, vor allem im trockenen, ganz entspannt, merkt man das die Ténéré etwas unruhiger wird. (Felge wurde nicht ausgewuchtet)

Rollen / Geräusche

Die Stollen übertragen etwas unruhe im Geradeauslauf, es hält sich aber wirklich im Rahmen. Bei der Geräuschkulisse jedoch ist der Reifen einiges lauter. Auch wenn kein Hummen oder anderes störendes Geräusch vorhanden ist, hört man die Stollen. Auf der Autobahn waren 120 (GPS)Km/h drin, aber es fehlte an Spurstabilität. Crousing war ideal bei 110 Tacho Km/h.

Kurvenverhalten

In den Kurven war es anfangs schwer schnellere enge Kurven zu fahren; das Verhalten des Motorades war: “ich will aufrecht fahren”. Dieses Verhalten hat sich mit der Zeit etwas gelegt und der Reifen erlaubte doch einiges an Schräglage (auch wenn ich nie ans Limit gegangen bin) Für eine schöne Passstrasse, egal wie eng die Kurven sind, passt der Reifen je länger je besser. Im Nassen habe ich erst richtig in Italien Kurven fahren können.. und da hat mich der Mitas sehr überrascht.. positiv.

Bremsverhalten

Das Bremsen war Anfangs eine Herausforderung. Gefühlt musste man etwa 20-30% mehr Bremskraft aufbringen für die gleiche Bremsung.. Trotz schlechtere Bremsleistung war auf allen Fahrten / Reisen die Leistung aber immer genügend. Je mehr der Reifen abgenutzt wurde umso besser wurde das Bremsverhalten, Bremsleistung und Kurvenbremsverhalten.

Wie viele Kilometer?

Der Reifen wurde montiert mit 5826 Km. Danach ein paar Hundert Kilometer einfahren, ruhig und absolut ohne Druck. Erst bei der Reise an den Gardasee mit dem Ténéré Owners Club wurden die Reifen schon ziemlich gefordert.. Nach Zählerstand 8376 km und 2550Km sahen die Reifen so aus:

Fazit:

Der Mitas ist ein Stollen Off-Road Reifen mit FIM Kennung und Strassenzulassung. Für den Einsatz wie ich ihn benutzt habe (auch wenn ein wenig Off-Road /Schotter dabei war) natürlich nicht dafür entwickelt. Die Resultate sind aber erstaunlich, viel besser wie ich erwartet habe, vor allem das Kurvenverhalten nach dem Einfahren, Nässeverhalten in allen Lagen für einen Stollenreifen sehr gut. Für lange Strassen, Pässe und nur Asphalt nicht gedacht, aber er kann es, und das auch noch gut. (Verhalten ist klar anders und man darf nicht denken er kann wie der Originalreifen gefahren werden) Wer also einen echten 50/50 Reifen will (auch wenn er eigntlich 100% Off-Road ist) kann sich den Mitas montieren, denn wenn es dann ins Gelände geht, und dann noch vielleicht nass/matschig ist, werden alle nicht so guten Punkte total vergessen! OK, 2550 Km sind wenig, aber diese Zahl hätte einiges höher werden können wenn die Pässe und Serpentinen nicht “sportlich” gefahren worden wären. Ich erlaube mir zu glauben das etwa 4500-5000 Km im “Reisemodus” realisierbar sind.

Persönliche Notiz:

  • Schade das der Reifen eine Rotationsvorgabe hat, sonst hätte man den Reifen drehen können und nochmals etwa 2-3000 Km fahren.. Liebe Mitas, solltet Ihr diesen Bericht lesen.. das wäre wirklich schön!
  • Daumen Hoch! Ich werde noch andere Modelle ausprobieren..

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Fussrasten für Yamaha Ténéré 700 aus Titan von Raptor Titanium

Fussrasten für Yamaha Ténéré 700 von Raptor Titanium

Ich habe mich schon vor langem entschieden andere Fussrasten zu montieren, vorzugsweise aus Titan. Mit den Edge Raptor Titanium habe ich eine der besten Fussrasten auf dem Markt gefunden. Ich bin äusserst gespannt und aufgeregt!

Die Fussrasten wurden geliefert, in einem schönen Karton und sehr gut verpackt. Das Produkt ist wirklich super schön. und sehr leicht…

Das Gewicht: pro Fussraste 123 Gr weniger

Die Montage war absolut einfach. Sie passen eigentlich ziemlich genau, haben aber ein paar kleine Unstimmigkeiten:

Die Verarbeitung ist der Wahnsinn.. absolut Top Ware. Die Farbe des Titans ist an den Schweissnähten durch die Hitze etwas verfärbt und gibt ihnen eine superschöne Note.

Danke an Raptor Titanium für das Engagement und viele Mails um so gut wie möglich sicher zu stellen dass die Raptor Titanium Edge passen! Was die kleinen Unpassgenauigkeiten angeht, wird jetzt abgeklärt ob diese für die Yamaha Ténéré 700 aufgenommen werden und angepasst werden. Ich werde den Versuch machen diese so zu erhalten das die Fussrasten mit dem Siegel “Fits 100%” bestellt werden kann!

Wenn jemand Interesse hat diese Fussrasten zu kaufen, egal ob Modell Edge oder Apex (kommt neu in ein paar Wochen) werde ich die Passgenauigkeit mit Raptor Titanuim organisieren oder selber anbieten.

Kettenkit 520

Ich habe mich entschieden ein Kettenkit mit 520er Gliederung zu montieren. Gründe sind..

Ich habe mich entschieden ein Kettenkit mit 520er Gliederung zu montieren. Gründe sind einerseits Gewicht, anderseits; unterwegs an Rennen haben alle im Enduro Bereich diese Grösse. Somit ist es einfacher bei einem Problem an Teile zu kommen.

Der Kettenkit von Renthal ist von der Serie “Superlight” und hat der Vorteil leichter zu sein und weniger Rotierende Masse am Hinterrad zu generieren. Das Produkt ist besser als das Original und leichter:

Das Kettenrad hat ist 443 Gr. leichter. Der Kleber von Renthal muss jedoch entfernt werden um das Blatt montieren zu können.

Die Originalkette hat 120 Glieder. Mit dem 16er Ritzel brachte ich ein Glied mehr.. 121. Also habe ich ein Glied hinzugefügt zur Renthalkette und bestelle eine VX2 D.I.D. mit 122 nach. Der Gewichtsunterschied ist interessanterweise minim. (nur 190Gr weniger)

Insgesamt bin ich nach einer kleinen Tour heute sehr zufrieden. Nicht das ich etwas einen wirklich Wahrnehmbaren Unterschied bemerkt habe, aber irgend etwas hat sich leicht anders (besser) angefühlt.

Die Kette habe ich mit einem Klip-Schloss befestigt, nicht genietet, dies um später schneller einen Rückbau machen zu können sollte es mal anstehen.

Eine Sache möchte ich aber noch mitteilen… bei der Demontage des Ritzels ist es mir zum ersten mal passiert eine Mutter nicht lösen zu können. Gem. Handbuch sollten es 95 Nm sein.. unter keinen Umständen war diese mit nur 95 Nm angezogen… eher 195.. Mit einem Nachbarn von 80 Kg auf der Bremse, Mortorrad am Boden und 2.er Gang, von Hand mit einem verlängertem Schlüssel mit 65cm Stiel unmöglich :o( Es ging nur in der Profi Werkstatt mit dem Schlagbohrer.. also, wer es selber machen will.. RIESEN Verlängerung vorher organisieren!

Vor- und Nachteile

Ein Vorteil ist wenn man unterwegs ist mit Gruppen mit Hardenduros. Diese fahren alle 520er Ketten, geht sie kaputt, können die anderen Fahrer meistens aushelfen.

Der Zweite Vorteil; das Gewicht ist etwas kleiner und hat weniger bewegte Masse was zu einem leicht besseren Handling führt

Nachteil: Die Geräuschkulisse ist höher. Die von Yamaha montierten Räder sind so gebaut das sie leise sind, die Renthal Kettenräder einiges weniger. Man hört die Kette sobald man in ein Tunnel, an einer Wand oder an einem Auto vorbeifährt.

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Verzurröse anstelle von Sozius- Fussrasten

Verzurrösen anstelle von Sozius Fussrasten

Ich habe für meine Yamaha Ténéré 700 die hinteren Fussrasten demontiert, einerseits wegen dem Gewicht und anderseits weil ich immer Solo fahre. Ich denke das es auch anderen so geht. Die Überlegung war an den Fussrastenbefestigung jedoch eine Art Ösenhalterung anzubringen um Soft Gepäck anbringen zu können.. hier ist meine Lösung:

Die Halterung erlaubt es Gepäck zu verzurren. Diese relativ einfache Halterung habe ich in Handarbeit gemacht (letztes Bild noch ohne Lackierung) und dachte das es vielleicht andere ebenfalls interessiert. Deshalb habe ich ein paar mehr gemacht..

In der Wahl (meine Wahl viel auf Alu) habe ich verschiedene Grundmaterialien verwendet und getestet. Rostfreier Stahl und Alu. Gie Gewichte unterscheiden sich kaum.. von 20 Gr. auf 41 (+- 1 Gr.). Das lässt sich sehen!

Die Version in Alu ca. 20 Gr. mit den Unterlagsscheiben in Rostfreiem Stahl
Die Version in Stahl ca. 41 Gr. mit den Unterlagsscheiben in Rostfreiem Stahl

Da ich ein paar mehr gemacht habe im Rahmen von Tests, können nun die Verzurrösen bei mir bestellt werden. Wer Interesse hat kann sich gerne per Kontaktformular melden. Zahlungsmöglich per TWINT, Paypal oder Banküberweisung. Die Preise sind inkl. Versand!

Version Alu: 35.-

Version rostfreiem Stahl: 40.-

ich möchte noch sagen, die Teile wurden per Handarbeit hergestellt, es gibt also ein wenig Tolleranzen und Ungenauigkeiten.. werde aber bei Insteresse von Interessenten (je nach Anzahl) diese Herstellen lassen aus Premium Material mit obersten Qualitätsansprüchen.. in rostfreiem Stahl und in Flugzeug- Aluminium. Die Preise werden sich wahrscheinlich halten, egal ob per Hand hergestellt oder Qualitäts- Massenware.. Ich würde bei Bedarf in Vietnam oder Taiwan herstellen lassen. (Keine China Ware)

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Luftfilter aus Australien

Handguards Acerbis X-Factor

Yamaha Ténéré 700 Acerbis X-Factor Handguards, der Umbau geht voran..

Die Original Handguards von Yamaha auf der Ténéré 700 sind einfache aus Plastik gebaute und günstige Handprotektoren. Bei meinen Stürzen haben die sich verstellt und stark gebogen. Deshalb habe ich mich für ein paar neue entschieden und diese nun montiert..

Ich habe mich für die Acerbis X-Factor in schwarz-weiss entschieden. Diese haben eine Übergrösse und sind sehr stabil, und passen irgendwie gut zum Design. Die Acerbis kosten offiziell CHF 169.- was nicht ganz günstig ist, aber nach der Montage kann ich sagen, sie sind es Wert.

Das Gewicht der Original Handguards belauft sich auf 413 Gramms pro Seite. Die Acerbis sind 597 Gramms, also ein total von 368 Gramms mehr.. Schade.

Die Montage war ziemlich einfach, es müssen aber die Griffe etwas nach innen versetzt werden. Rechts sehr wichtig da der Gas-Griff sonst blockiert. Die Bügel sind aber etwas Eng.. so müssen die Armaturen auch ein wenig versetzt werden… das war ein wenig entäuschend.. aber das Resultat gefällt: (Später kommen ja etwas schmalere Hebel was das Problem löst..)

Mein Umbau

Acerbis Handguards Unser Preis 149.- & Versand

Tests mit Griffen

Reifen Mitas

Tests mit Griffe

Diverse Griffe für die Yamaha Tenere 700 im Test, Montage, Fahrtentest, vor- und Nachteile

Zu Testzwecken auf der neuen Yamaha Ténéré 700 hatte ich mir letztes Jahr diverse Griffe gekauft. In der Einkaufsliste standen:

  • Renthal Kevlar Grips
  • Progrip Rally Schaumstoff
  • Progrip Rally Gummi
  • ODI

Nach der Montage der Renthal Griffe, welche wirklich eine Immense Verbesserung brachte in Sachen Vibrationen aber vor allem in Sachen GRIP habe ich nun nach etwa 3000 Km entschieden die nächsten zu montieren..

Bilder und Beschriebe siehe die Seite “Mein Umbau

Testresultate:

Renthal Kevlar:

Die Renthal Kevlar sind wirklich sehr griffig.. wie in der Werbung gesagt wird, werden die Griffe mit der Benutzung immer besser.. Sie sind zwar etwas schmaler als die Originale und die Montage erfordert etwas Mehraufwand, sind aber jeden Cent wert.. Verbesserungen ebenfalls bei der Dämpfung von Vibrationen. Schade dass die “Gelbe” Farbe mit den Handschuhen und Dreck sich verfärben.. (Foto unten) Trotzdem ganz klar.. Kaufempfehlung für eine wirkliche Verbesserung.

ProGrip Rally (Schaum Variante)

Die ProGrip Rally Griffe sind sehr weich und sehen absolut fantastisch aus. Wer diese Griffe kauft braucht nicht sehr viel Aufwand diese zu montieren denn sie haben genau die gleiche länge wie die Original Griffe. Testphase läuft gerade.. Feedback folgt in Kürze !

Die Progrip Rally Griffe habe ich nun auf einer Tour von ca. 170 Km besser kennen gelernt, der relativ weiche Schaum und die in der mitte nach oben gewölbte Form hat es in sich. Extrem Griffig, egal mit welchen Handschuhen, und die sehr angenehme Dämpfung , sie sind der Hammer.. ich habe wirklich noch nie so eine Komfortable Handhaltung und Grip gehabt. Auch ohne Endgewichte kein einschlafen der Hände, sehr präzises Feedback und eine Leichtigkeit Halt zu behalten.. Ich werde wahrscheinlich diese behalten.. aber vorher werden noch die Rally Soft (Gummi) montieren und getestet…

ProGrip Rally Soft

Heute 22.04.2020 habe ich die ProGrip Rally Griffe Soft montiert.. sie sehen super aus und fühlen sich als erster Eindruck unglaublich Soft an. Sie sind etwa gleich Griffig wie die Renthal Kevlar, was mir wirklich sehr sehr gut gefällt. Ich hoffe das ich in den nächsten Tagen eine kleine Tour fahren kann um die Fahreigenschaften kennen zu lernen.. sobald ich eine Tour gemacht habe.. hier natürlich wie immer das Feedback.. (Ich denke ehrlich ganz bald:o)

Heute konnte ich eine kleine Tour von ca. 120 Km mit den Progrip Rally Soft fahren. Sie sind wirklich aussergewöhlich griffig. Vibrationen werden sehr gedämpft weitergegeben. Irgendwie aber wurde ich nicht wirklich warm mit den Griffen. Die Rally Griffe aus Schaum waren weicher wenn mann zugreift, aber nicht ganz so griffig, dafür angenehmer aus Sicht von Vibrationen und Feedback. Für den Alltag würde ich weiterhin die Renthal Kevlar brauchen, vor allem auf der Strasse, im Gelände, was ich heute vor allem auf Schotter gefahren bin, ist es zur Zeit immer noch schwierig zu sagen welche am besten sind. Alle haben seine Vorteile und Nachteile. Also werde ich die die 3 Varianten nochmals Probefahren auf der gleichen Tour um ein 1:1 Vergleich machen zu können. Auf bald!

Ich möchte aber noch ein kleines subjektives Feedback geben…

Renthal KevlarSehr direktes FeedbackGriffig bis sehr griffigVibrationen werden ein wenig weitergegebenWeich, aber nicht wirklich nachgiebig, sehr gutes Feedback, mein liebster Griff
ProGrip Rally SchaumWeiches aber Präzises FeedbackGriffig bis sehr griffigKaum Vibrationen spürbarSehr weich und nachgiebig, je nach Druck, leider ist die gewölbte Form für nicht ideal (kleine Hände)
ProGrip Rally SoftWeiches nicht sehr präzises FeedbackSehr griffigVibrationen nur leicht spürbarWeich und ein etwas Nachgiebig, aber zu wenig Feedback. Die Form zu gewölbt für mich wie der Rally Schaum.
Tests bei schönem Wetter ohne Schlamm

Endfazit:

Nach nun etwa 1000 Km fahren der Griffen bin ich zum Schluss gekommen; und das gilt natürlich nur für mich, dass die Renthal Kevlar für den Alltag und für Off-Roading am besten passen. Pro-Grip hat sehr gute Griffe, und je nach Handform auch wirklich Interessant. Wer grössere Hände hat (ich trage small – medium Handschuhe) sollte die Pro-Grip ebenfalls ausprobieren. Ich war 3 Tage unterwegs zum Gardasee und hatte die Renthal Griffe montiert. Sie haben mich absolut überzeugt, auch bei einem wahnsinns Unwetter waren sie griffig, haben ein super Feedback, sogar mit Stollenreifen (vorne Mitas E19) gegeben und die Hände wurden erst nach 11 Stunden etwas Müde.. was bei den anderen schon nach etwa 4 Stunden stattgefunden haben.

Erste Tour & Feedbacks

2300 Km mit der Yamaha Ténéré

Die erste kleinere Tour mit der Yamaha Ténéré 700 ist nun nach dem Einfahren über mehrere Schweizer Pässe hinter mir. Nun ist es Zeit an der ersten Bilanz; Likes – dont likes !

Die erste Tour hat mich durch Deutschland geführt, Zürich – Berlin – Düsseldorf und zurück. Diese Tour war vor allem um das Bike etwas näher kennen zu lernen, einstellen und testen. Nach Berlin, und von Berlin nach Düsseldorf war alles etwa 50/50 Landstrasse – Autobahn oder Schnellstrasse. Ich bin extra beide Varianten gefahren um einen Einbdruck in alle Bereiche ausser Off-Road zu bekommen. Dieser Teil steht hoffentlich in den nächsten Wochen an. Also hier meine Eindrücke … welche die von der Testfahrt ergänzen..

Los gings am Freitag 29. August mit 1035 Km auf dem Tacho..

Das Motorrad gepackt mit einer Zwischenlösung bis ich gefunden habe was ich brauche, mit einfachen Gepäckrollen und Tankrucksack..

Von Zürich Richtung Berlin bin ich über Landstrassen gefahren bis ca. 15h, eine etwa 300 Km lange Route, dann war ich irgendwo nach Schwäbisch Hall angekommen. Kurze Suche nach einem Camping und schon war langsam Feierabend. Am nächsten Tag bin ich erst um 09h30 aufgebrochen da ich einen anderen Motorradfahrer getroffen habe im Camping der sich die neue Ténéré ebenfalls kaufen möchte und noch nie eine von der Nähe gesehen hat.. also wurde etwas geplaudert und Kaffe getrunken.. folglich meine etwas verspätete abreise. Da ich nun mein Ziel, eigentlich in Berlin (Nähe Potsdam) heute nicht mehr über rein Landstrasse erreichen konnte, habe ich mich um etwa um 12-13h entschieden mal die Autobahn zu nehmen.. und bin effektiv um 19h dort eingetroffen.. Eine gute nacht Schlaf und ein paar Tage mit meinem Vater verbracht.

Aufgefallen ist mir auf den 2 Tagen Fahrt mit insgesammt etwa 880 km ein paar störende Faktoren:

  • Der Griffgummi ist wirklich zu hart. Er überträgt die Strassenvibrationen zu direkt
  • Die Tankanzeige ist ziemlich daneben (mehr dazu später)
  • Tachoanzeige ist genau 10% überhöht
  • Mir fehlt eine Befestigungsmöglichkeit für Seitentaschen vorne
  • Die Windkullisse auf der Autobahn ist sehr hoch (Mehr dazu auch etwas später)

Nach ein paar Tagen in Berlin ging es weiter nach Düsseldorf.. erst 3 Stunden Landstrasse, welche so öde waren wegen den riesegen Schnellstrassen, durch welche mich mein Navi führte, habe ich dann der Rest auch noch mit der Autobahn gemacht.. und bin schon um 18h dort eingetroffen. Ich habe mich dafür entschieden auch um nähere Angaben in Bezug auf Benzinkonsum zu erhalten.. und mal schauen wie sich die neue Ténéré in Sachen Geschwindigkeit verhält:

  • Meine erreichte Höchstgeschwindigkeit, mit Taschen von 105 Litern und mit vorne dem 6 Liter Tankrucksack, lag bei 160 Km/h GPS Speed. Es wäre mehr möglich gewesen, aber mit Wind und Gepäck, Verkehr und co habe ich dort abgebrochen. Das ist aber schon mal nicht schlecht :o)
  • Benzinkonsum: Bei Stau: 6 Liter gem. Anzeige / Landstrasse: 3.5-3.9 Liter gem. effektiver Abrechnung und Autobahn: 4,2-4,8 Liter je nach Geschwindigkeit.

Nach Besuch der Caravan am Folgetag habe ich mich entschieden wieder nach Hause zu fahren. Erneut ein mix aus erst Landstrasse von etwa 8-13h, danach der Rest mit Autobahn.. Ankunft Zürich um 19h mit einer Totalanzeige von 3336 km..

Likes & don’t Likes

Likes

  • Sehr schön zum längere Distanzen fahren, da der Motor sehr vibrationsarm ist (Ausser untertourig)
  • Spurstabil auch bei hohen Geschwindigkeiten
  • Kurvenfressser Maschine hoch 3 :o)
  • Extra Kilometer Zähler, stellt auf 0 sobald die Reserve anzeigt
  • Durchzug ziemlich Linear und auch bei unteren Drehzahlen kann schnell überholt werden
  • Drehmoment von unten bis oben
  • Gut ausbalanciert
  • Der kernige Sound ist schlicht der Hammer
  • Auch mit Gepäck schön zu fahren
  • Sitz ziemlich komfortabel (Erst nach etwa 400 Km etwas ungemütlich)
  • Alles am Bike ist gut verarbeitet..
  • Stauraum unter dem Hintersitz genau richtig für ein Werkzeugset

Don’t Likes

  • Die Tankanzeige ist ziemlich daneben: Effektiver Verbrauch: 24.8.19: bei 294 Km > 10.6 Liter Benzin vebraucht = 3.57 Liter/100 // 31.8.19: 304 Km mit 11.87 Liter Benzin = 3.9 Liter/100 // Weitere Info: beim blinken der Reserve hatte ich immer noch (und das jedes mal) mindestens noch 5,5 Liter im Tank !!
  • Tacho ist definitiv, nach langen fahrten und überprüffen mit GPS und Handy, zu ungenau: 50 effektiv = 55 Tacho // 60 effektiv = 66 Tacho etc. ab 100 km/h konnte ich aber nur noch 10 Km/h unterschied messen bis 140 Tacho.
  • Strassen- Vibrationen übermitteln zu direkt auf die Original Griffgummis
  • Der Windschutz bei höheren Geschwindigkeiten ist nicht sehr gut. Bei Regen habe ich nur wenig abbekommen ausser oben am Helm, Arme und Beine. Trotzdem ist es wegen den Turbulenzen (Windschutz zu knapp) SEHR Laut.. dafür werde ich eine Ergänzung bauen.. oder kaufen
  • Keine Befestigungsmöglichkeiten vorne seitlich von “Side Bags” ohne den Anbau eines starren und schweren Motorschutzbügels
  • Handguards nicht gut einstellbar und nicht sehr solide
  • Keine Helmbefestigung gefunden

Am Ende als FAZIT:

Alle don’t likes sind Behebbar mit wenig Aufwand.. daher bin ich weiterhin Top Zufrieden mit der neuen Ténéré und kann sie wirklich nur weiterempfehlen !

Alle Modifikationen die ich machen werde, werden hier auf der Website veröffentlicht und die Resulate (meiner Ansicht nach) publiziert ! Ich freue mich bereits darauf

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Yamaha hat in Spanien, Tortosa (das ich selber auch kenne) die erste Probe- Fahrten für geladene Gäste, vor allem Testfahrer und Journalisten organisiert! Hier ein paar Youtube Videos dazu.. das Feedback ist sehr interessant!

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